Ereignisse die betroffen machen

Vor einem Jahr die Katastrophe von Duisburg, an diesem Wochenende das Unfassbare  in Norwegen und die englische Sängerin Amy Winehouse stirbt.  Immer sind es junge Menschen die vom Tod betroffen sind. Junge Menschen, die das Leben gestalten wollten, wenn auch auf unterschiedliche Art. Die Jugendlichen in Duisburg suchten Spaß, die Jugendlichen in Norwegen suchten politische Ansätze für ihre Gesellschaft und Amy Winehouse?  Worin bestand ihre Suche?  Die Frage nach der Schuld in Duisburg ist immer noch nicht geklärt, in Norwegen ein wahrscheinlich geisteskranker Fanatiker, der angeblich neun Jahre die furchtbare Tat geplant hatte. Hat man als Christ eine Antwort auf die Geschehnisse, eine Erklärung – Nein.  Pannen in der Organisation von Veranstaltungen passieren immer wieder, aber die meisten führen nicht zu einer Katastrophe. Verwirrte Menschen mit völlig abartigen Auffassungen gibt es wahrscheinlich mehr als man denkt, aber nur einer wurde jetzt zum eiskalten Mörder.  Und „entwurzelte“ Showstars gibt es eben auch sehr viele, aber das hat nicht zwangsläufig den frühen Tod zur Folge.  Was alle drei Gruppen verbindet ist, sie waren jung als sie starben. Eine Lebensphase in der der Gedanke an den Tod meistens nicht viel Raum einnimmt. Oder sollte er es vielleicht doch? Unabhängig vom Alter, unabhängig von der persönlichen Lebensmotivation.  Im Buch des Predigers heißt es in Kapitel 12,1 „Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tages des Übels kommen…“   Vorbereitet sein auf die endgültige Entscheidung des Lebens, das ist die christliche Botschaft.

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